Der Krippenweg „... kommet das Kindlein schaun.“ 

Einen Filmbericht über die Milieukrippe in der Jakobuskirche in Badorf sehen Sie: HIER!

So 8.1.
10-17 Uhr, Unterschiedliche Orte im Brühler Stadtgebiet
Rund um Brühl – Sonderprogramm
Krippensonntag


10 Jahre Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Brühl
 

2001 war die feierliche Gründung des ACK in Brühl.
Ein Punkt der gemeinsamen Zielsetzung ist, das Verbindende der beteiligten Gemeinden nach innen und außen zu fördern und zu stärken. Seit 2006 beteiligen sich die christlichen Kirchen an dem Brühler Krippensonntag.
Alle Jahre wieder stehen wir staunend vor der Weihnachtskrippe. Krippen sind eine der schönsten Erfindungen von gläubigen Menschen. Es ist Brauch zu Weihnachten Krippen aufzustellen, denn die Krippe ist der Mittelpunkt des weihnachtlichen Erlebens. Die Krippenbauer haben ihre ganze Fantasie, ihre Liebe und die Innigkeit ihres Glaubens hineingesteckt. Und so sind die Krippen mit ihren Figuren, den Farben, den Gebäuden und dem Zubehör ein Stück gekleideter, gelebter Glaube. Das biblische Geschehen wird häufig in die Umgebung des Betrachters „übersetzt“, so dass Stall, Kleidung, Tiere, Handwerksmaterialien eher aus der eigenen Tradition dargestellt werden, als in der originalgetreuen judäischen Landschaft. So verkünden sie auf ihre Art das Weihnachtsevangelium.
Die „Heimatkrippe“ erhält so eine Bedeutung für die Kulturgeschichte der Region. So verschieden wie die Krippen, so unterschiedlich sind auch die Orte, an denen das Geschehen von Bethlehem dargestellt wird.
„Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt und sie fanden ein Kind, dass in einer Krippe gelegt worden war“. Folgen wir dem Vorbild der Hirten und den drei Heiligen Königen und machen uns auf den Weg das Jesuskind in der Krippe zu besuchen. In Zusammenarbeit mit den Brühler Kirchengemeinden ist es gelungen, einen Krippenweg zu erstellen:
 

Der Krippenweg „... kommet das Kindlein schaun.“
„Mache dich auf und werde Licht…“
Weihnachtsikone , Hl. Johannes der Täufer
In der Weihnachtsikone wird nicht nur die Geburt Jesu dargestellt, sondern der Anfang steht bereits im Licht des Endes. In den Darstellungen erzählt die Ikone aus dem Lukas- und Matthäus-Evangelium. Der zentrale Mittelpunkt der Weihnachtsikone ist die Höhle mit der liegenden Maria, sie weist auf die Menschwerdung hin. Das Jesuskind zu ihrer Seite liegt auf einem Sarkophag, der schon auf das Grab hinweist. Engel, Hirten, Joseph, die drei Weisen und die Waschung Jesu werden in Bildern um das zentrale Thema angeordnet.
13:00-17:00 Uhr Wallstraße 102
Hinweis: 7:45 Uhr Göttliche Liturgie „Große Wasserweihe“,
anschließend Prozession zum Schlosspark


„Tochter Zion, freue dich…“
Krippe zu St. Margareta
Die Krippenfiguren stammen aus dem 19. Jahrhundert und wurden in einem Kloster in Aachen hergestellt. Mit den über einen Meter großen Wachsfiguren und vielen Tieren werden in der großen Krippenlandschaft verschiedene Szenen zusammengestellt. Viele kleine Engel bewachen das Kindlein.
11:00-17:00 Uhr Heinrich-Fetten-Platz


„… denn sie hatten sonst keinen Raum…“
Die neue Krippe zu St. Maria von den Engeln
Die Umgebung mit viel Sand und wenig Bewuchs versetzt den Betrachter in den Orient. Eine Ruine mit dem Rest eines Daches bietet der heiligen Familie nur ungenügend Schutz. Im Sand erkennt man die Kommunionsbank der Schlosskirche. Erinnerungen an den Krieg, an Zerstörung werden wach oder an Bilder aus Krisengebieten unserer Zeit. Hoffnungslosigkeit könnten sich breit machen, wären da nicht die Hirten und die Heiligen Drei Könige die voller Glauben an der Krippe stehen.
Eine Restaurierung der alten Krippenfiguren, die zum Teil den Zweiten Weltkrieg überlebten wäre so kostspielig gewesen, dass man sich für den Kauf neuer Krippenfiguren entschloss. Die prachtvoll bekleideten geschnitzten Figuren der orientalischen Krippe stammen aus dem Grödnertal in Südtirol.
11:00-17:00 Uhr Schlossstraße
 

„Kommet ihr Hirten…“
Krippe in der Krankenhauskapelle
In den 1950/60er Jahren wurde in Südtirol die Krippe aus einer riesigen Wurzel geschnitzt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Hirten und Bauern in der Südtiroler Tracht gekleidet sind.
11:00-17:00 Uhr Mühlenstraße


„Es führt drei König Gottes Hand…“
Krippe im ehem. Haupteingang des Marienhospitals
Die Landschaft im Hintergrund mit Palmen und einer arabischen Stadt und einer kleinen Kamelkarawane zeigen uns, dass wir im Orient sind. Im Stall zu Bethlehem liegt das Jesuskind. Die Figuren stammen von der Künstlerin Lita Mertens.
Ganztägig Mühlenstraße
 

„Ihr Kinderlein kommet…“
Krippe zu St. Stephan, Brühl-Ost
Die hl. Familie hat eine lange Herbergssuche hinter sich. Sie findet Platz in einem zugigen Stall. Die Schafe stehen nah an der Krippe und geben so dem Kind die Wärme. Über dem Stall „schwebt“ der Engel.
Die Krippenfiguren wurden zur ersten Weihnacht in der neuen Kirche von Pfarrer Blum erworben.
12:30-16:00 Uhr Rheinstraße
Hinweis: nach 16:00 Uhr Gottesdienst
 

„Menschen, die ihr wart verloren…“
Adventskrippe in St. Matthäus, Vochem
Der Hirte mit dem Schaf auf den Schultern ist seit dem ersten Advent auf dem Weg zur Krippe. Es ist ein Weg der Hoffnung, der durch die vier Adventskerzen symbolisiert wird. Unter dem Altartisch entsteht die Höhle, die der heiligen Familie Schutz gewähren wird.
10:30-17:00 Uhr An der Linde


„Macht hoch die Tür…“
Alte Krippe zu St. Servatius, Kierberg
Im neugotischen Stil ist die Kirche gebaut worden, so dass die alten Krippenfiguren aus Gips ebenfalls im Stil der Neugotik gestaltet wurden. Seit 1990 wird auch sie im hinteren Kirchenraum aufgebaut.
12:00-17:00 Uhr Servatiusstraße
 

„In dulci jubilo…“
Relief im Marienaltar zu St. Servatius, Kierberg
Der neugotische Altar mit der dominierenden Figur der Muttergottes zeigt in den beiden prächtig gefassten Reliefs die Verkündigung und Geburt. Es sind Hinweise auf die Menschwerdung Jesu.
12:00-17:00 Uhr Servatiusstraße
 

„Freut euch ihr Christen…“
Lita Mertens Krippe zu St. Servatius, Kierberg
Krippen üben von je her eine besondere Faszination aus und sind ein unersetzlicher Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Für die Kirche St. Servatius schuf die bekannte Krippenbildhauerin Lita Mertens aus Köln (1879-1979) die Krippenfiguren aus Holz und Textilien. Mit unterschiedlichen Szenen wird die Krippe bis zum 2. Februar lebendig gestaltet
12:00-17:00 Uhr Servatiusstraße
 

„Fröhlich soll mein Herze springen…“
Krippen der St. Maria Hilf-Kirche, Heide
1954 wurde die Kirche fertig gestellt. Zwei Krippen hat die Pfarrkirche von Heide. Eine kleine Krippe mit Tonfiguren ist bereits am Eingang zu sehen. Die große Holzkrippe steht vor dem Altar.
11:00-17:00 Uhr Bergstraße
 

„Es ist für uns eine Zeit angekommen…“
Krippe zu St. Heinrich, Brühl-West
Die ersten Krippenfiguren entstanden bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und im Laufe der Zeit folgten weitere. Das Kamel fand den Weg zur Krippe 2010. Es wurde in St. Ulrich, Südtirol, von einem bekannten Holzschnitzer hergestellt. Die Krippe ist ein fester Bestandteil der Gemeindearbeit. In Bildern wird das Weihnachtsgeschehen in sechs aufeinander folgenden Abschnitten dargestellt. Es beginnt mit der Verkündigung durch den Engel Gabriel und endet mit der Flucht nach Ägypten. Sie spiegelt das Miteinander der Menschen wider.
10:00-16:00 Uhr Zum Rodderbruch
 

„Ich steh an deiner Krippe hier…“
Krippe der Johanneskirche, Brühl-West
Seit 1985 wird in der evangelische Johanneskirche eine Krippe mit Figuren des Künstlers Wilfried Beitz aus Münstereifel aufgestellt. Unterschiedliche Figurengruppen lassen das einstige Geschehen zu einem Tun der Gegenwart werden.
12:00-17:00 Uhr Rodderweg


„Still, weil’s Kindlein schlafen will…“
Krippe zu St. Pantaleon, Pingsdorf
In der barocken Kirche mit der Erweiterung im 20. Jahrhundert wird das Geheimnis der Heiligen Nacht mit einer modernen Krippe dargestellt.
11:00-17:00 Uhr Euskirchener Straße
 

„Der Heiland ist geboren…“
Krippe zu St. Pantaleon, Badorf
In dem Dom des Vorgebirges steht eine moderne Krippe, deren Ochse lange Zeit in einem Metzgerladen auf der Ladentheke Dienst tun musste, bevor mit seinem Atem das Kindlein wärmen darf.
12:00-17:00 Uhr Badorfer Straße
 

„Zu Betlehem geboren …“
Die Milieu Krippe in der Jakobuskirche, Badorf
In Brühl-Badorf zeigt sich die heilige Familie im Neubau der Jakobuskirche. Rund um diesen „Stall“ sind nicht die üblichen Hirten, sondern die Repräsentanten des historischen sowie des heutigen Badorfs und Brühls zu sehen.
11:00-17:00 Uhr Unter Eschen
Hinweis: 17:00 Uhr Offenes Singen an der Krippe
Hier ein Filmbericht zu der Krippe 

„Auf dem Berge da wehet der Wind,
da wieget Maria ihr Kind…“
Krippe in der Birkhof-Kapelle, Badorf
Seit über 15 Jahren steht in der Kapelle eine Krippe. Angefangen hat es mit einer sehr kleinen Hauskrippe. Kein Herrgottschnitzer hat die Figuren angefertigt. Die Krippe ist wie die Kapelle der Ausdruck der Volksfrömmigkeit.
Heinz Fischer
11:00-17:00 Uhr Am Birkhof
 

„Lasst uns das Kindlein wiegen…“
Krippe zu St. Severin, Schwadorf
St. Severin verfügt wie St. Servatius über eine Lita Mertens-Krippe.
Lita Mertens, eine der bedeutenden Krippenkünstlerin hat von 1920 bis in die 1970er Jahre ca. 89 Krippen in Köln und Umgebung hergestellt. Ihre Handschrift bleibt unverkennbar. Anmut und Liebreiz und das innige Lächeln der Figuren fällt ins Auge. Die Figuren sind Gliederpuppen, so dass Haltung und Gebärden immer neu arrangiert werden können.
12:00-17:00 Uhr Hermann-Faßbender-Straße
Hinweis: 14:00-16:00 Uhr Taufe
Infos: Stadt Brühl, Tel. 02232 79-5370 

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